Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) nach EnEV

Die Erdöl- und Erdgasvorräte gehen bis zur Mitte unseres Jahrhunderts allmählich zur Neige. Der nächste Wirtschaftsaufschwung wird spürbare Preissprünge dieser Energieträger zur Folge haben.

Angesichts dieser rasant steigenden Energiekosten und einem wachsenden Umweltbewusstsein nehmen Wärmedämm-Verbundsysteme eine immer größere Bedeutung ein. Nur ein optimal gedämmtes Gebäude sichert eine hohe Energieeffizienz. Durch den niedrigeren Energieverbrauch werden die Heizkosten gesenkt und die CO²-Emissionen verringert.
Auch strengere gesetzliche Auflagen tragen zum steigenden Bedarf an Dämmsystemen bei: für neue und bestehende Gebäude. Die energetische Modernisierung bewirkt nicht nur einen erhöhten Wohnkomfort bei niedrigen Heizkosten, sondern garantiert auch eine entsprechende Wertsteigerung Ihrer Immobilie.
Wärmedämm-Vebundsysteme schützen Außenbauteile vor Witterungsbeanspruchungen, insbesondere vor Wärmeverlusten im Winter.

Bei Fassade und Fenster besteht ein hohes Einsparpotenzial! Werden nur die Fenster erneuert, kann es bei schlecht gedämmten Fassaden oder ausgeprägten Wärmebrücken zu Schimmel oder Tauwasserbildung kommen.
Deshalb sollte die Fassade z.B. durch Anbringung eines Wärmedämm-Verbundsystems wärmetechnisch optimiert und geschützt werden. Auch bei bereits vorhandenen Innendämmungen oder Mauerwerk aus wärmedämmenden Steinen kann die Ausführung eines Wärmedämm-Verbundsystems den Energieverbrauch erheblich reduzieren und das Wohlbefinden der Bewohner spürbar steigern.
Wegen der dicht auszubildenden Anschlüsse der Fassade an die Fenster, sollten die Fassadendämmung und der Fensteraustausch vorzugsweise in einem Zuge erfolgen.
Bei besonders gestalteten, historischen oder denkmalgeschützten Fassaden, wie Stuck-, Klinker- oder Fachwerkfassaden, ist auch eine raumseitige Wärmedämmung der Außenwände möglich.

Überdimensionierte Heizungsanlagen verschwenden Energie. Deshalb sollte im Idealfall zuerst die Gebäudeaußenhülle gedämmt werden, bevor die Heizungsanlage ausgetauscht wird. Die Anpassung der Heizungsanlage an den durch die Wärmedämmung wesentlich verringerten Wärmebedarf des Gebäudes ist in jedem Fall sinnvoll, da somit ein optimaler Wirkungsgrad erzielt werden kann. Außerdem kann eine Nachrüstung von Flächenheizungen in Form einer Fußboden-, Wand- oder Deckenheizung sinnvoll sein, um mit einer Solarthermieanlage die Sonnenenergie oder mit einer Geothermieanlage die Erdwärme optimal zur Wärmegewinnung nutzen zu können. Auch hierfür muss die Gebäudehülle wärmegedämmt sein.

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Weiterführende Links:

-Energiesparverordnung -  EnEV